Arbeitnehmer immer länger krank in NRW

“Krankenstand nimmt immer mehr zu”, so berichtet die DAK in ihrem jährlichen Gesundheitsreport. Ausgewertet wurden die Arbeitsunfähigkeitsdaten von 450000 Arbeitnehmern in NRW. Ein wichtiger Grund für Arbeitsunfähigkeit der Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen war die starke Zunahme Psychsicher Erkrankungen.

Arbeitsunfähigkeit

70 % Anstieg Arbeitsunfähigkeit in den letzten 13 Jahren

Arbeitnehmer, die wegen einer psychsichen Erkrankung arbeitsunfähig sind, fehlten besonders lange am Arbeistplatz. In Nordrheinwestfalen dauerte eine Arbeitsunfähigkeit durschnittlich 37,3 Tage. Arbeitnehmer in NRW waren gegenüber dem Bundesdurchnitt um 3,1 Tage länger krank. Insgesamt erhöhte sich die Arbeistsunfähigkeitsqoute 2013 gegenüber dem Vorjahr von 3,8 Prozent auf 3,9 Prozent.

Arbeitsunfähigkeit wegen Erkältungswelle

Ein weiterer Grund für die gestiegenen Arbeistunfähigkiet war in 2013 die starke Erkältungswelle im Winter 2013. Atemwegserkrankungen nahmen in diesem Zeitraum um 27 Prozent zu. Im Durchschnitt fehlet jeder Arbeitnehmer 2013 in NRW 14,4 Tage wegen Arbeistunfähigkeit. Hauptgrund der Arbeitsunfähigkeit war 2013, so wie die Jahre zuvor, Erkrankungen des Muskel-Skelett-Sysstems. 20 Prozent aller Krankentage sind auf Rückenbeschwerden zurückzuführen. 16,7 Prozent aller Fehlatge werden durch Atemwegserkrankungen verursacht, dann folgen Psychische Erkrankungen mit 16,7 Prozent.

Starker Anstieg der Psychsichen Erkrankungen

Immer mehr Arbeitnehmer sind von seelischen Erkrankungn betroffen. Waren es vor 13 Jahren 27 von 1000 Arbeitnehmern, so sind es heute 46 von 1000 Arbeitnehmern. Dies bedeutet ein Anstieg um 70 Prozent vom Jahr 2000 bis heute.

Höchster Krankenstand in der Verwaltung

Die Branchen mit den höchsten Krankenstand waren 2013 die Öffentlichen Verwaltungen und das Gesundheitswesen mit jeweils 5 Prozent.

Arbeitgeber zahlt nur 6 Wochen bei Arbeitsunfähigkeit

Arbeitnehmer erhalten nur 90 % vom Netto bei Arbeitsunfähigkeit. Ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit erhält der Arbeitnehmer Krankengeld von seiner gesetzlichen Krankenkasse. Allerdings ist dies auf 90% des Netto-Arbeitsentgelts begrenzt.

Einem Arbeitnehmer, der 2000 € Netto verdient, fehlen 426 € zu seinem Netto-Einkommen. Je höher der Netto-Verdienst ist, desto größer wird die Lücke. Einem Arbeitnehmer mit 3000 € Netto-Einkommen fehlen beim Krankengeld über 700 €. Unter dem Strich fehlt dann insgesamt rund ein Viertel des gewohnten Nettoeinkommens. Und das womöglich über Monate hinweg. Deshalb ist private Vorsorge nötig. Diese Lücke kann mit einem privaten Krankentagegeld geschlossen werden.

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