Wie hoch wird meine Rente?

GDV veröffentlicht digitalen Rentenatlas

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) hat im Rahmen der Initiative “7 Jahre länger” einen digitalen Rentenatlas veröffentlicht

Der Rentenatlas zeigt die Rentenperspektiven bis 2040 für alle Städte und Landkreise auf einer interaktiven Deutschlandkarte.

Wie entwickelt sich die gesetzliche Rente in den kommenden 25 Jahren?

  • Welche regionalen Unterschiede gibt es?
  • Was bedeutet das für verschiedene Berufsgruppen?
  • Und mit welcher Kaufkraft können Rentner im Jahr 2040 rechnen?

 

Diese und viele andere Fragen beantwortet der auf www.7jahrelaenger.de/rente2040 veröffentlichte digitale Rentenatlas.

 

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Interaktiver Rentenatlas unterscheidet nach Städten

Die interaktive Deutschlandkarte ermöglicht erstmals einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der gesetzlichen Rente in den kommenden 25 Jahren. Sie basiert auf den Ergebnissen der Studie „Rentenperspektiven 2040“ der Prognos AG im Auftrag der deutschen Versicherer. Der Rentenatlas weist Bruttorente und Rentenkaufkraft (in Preisen von 2014) für sechs verschiedene Berufe im Jahr 2040 aus.

 

Städte mit höchster Rente

Kreise und kreisfreien Städte mit höchster bzw. niedrigster Rente und Rentenkaufkraft im Jahr 2040

  1. Erlangen (Bayern)
  2. Miltenberg (Bayern)
  3. Cham (Bayern)
  4. Amberg-Sulzbach (Bayern)
  5. Altötting (Bayern)
  6. Dingolfing-Landau (Bayern)
  7. Hof Landkreis (Bayern)
  8. Traunstein (Bayern)
  9. Pfaffenhofen (Bayern)
  10. Kronach (Bayern)

 

Die Städte mit den niedrigsten Renten im Jahr 2040. Klick um zu Tweeten

 

Städte mit niedrigste Renten 2040

  1. Weimar (Thüringen)
  2. Schwerin (Mecklenburg-Vorpomme
  3. Frankfurt an der Oder (Brandenburg)
  4. Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)
  5. Gera (Thüringen)
  6. Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern
  7. Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern
  8. Cottbus (Brandenburg)
  9. Potsdam (Brandenburg)
  10. Vorpommern-Rügen (Mecklenburg-Vorpommern)

 

Höchste Rentenkaufkraft 2040

  1. Tirschenreuth (Bayern)
  2. Hof Landkreis (Bayern)
  3. Wunsiedel (Bayern)
  4. Regen (Bayern)
  5. Freyung-Grafenau (Bayern)
  6. Holzminden (Niedersachsen)
  7. Amberg-Sulzbach (Bayern)
  8. Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz)
  9. Pirmasens (Rheinland-Pfalz)
  10. Osterode am Harz (Niedersachsen)

 

Niedrigste Rentenkaufkraft 2040

  1. Stadt München (Bayern)
  2. Starnberg (Bayern
  3. Potsdam (Brandenburg)
  4. Frankfurt am Main (Hessen
  5. München Land (Bayern)
  6. Nordfriesland (Schleswig-Holstein)
  7. Freiburg i. B. (Baden-Württemberg)
  8. Miesbach (Bayern)
  9. Dachau (Bayern)
  10. Ebersberg (Bayern)

 

Renten sind unterschiedlich nach Regionen

Mit dem Rentenatlas wird deutlich, wie unterschiedlich sich Renten und vor allem Rentenkaufkraft in den einzelnen Regionen entwickeln.

Zum Beispiel wird eine typische Verkäuferin mit zwei Kindern 2040 im Durchschnitt eine Rente von 1.095 Euro monatlich bekommen. In Weimar sind es 960 Euro, in Erlangen dagegen 1.173 Euro.

 

Noch wichtiger ist die Kaufkraft der Rente nach Regionen

Noch stärker sind die Unterschiede, wenn man danach geht, was wir uns von der Rente tatsächlich leisten können. Denn die Lebenshaltungskosten – etwa die Mietpreise – unterscheiden sich von Region zu Region sehr deutlich.

Die Rente einer Verkäuferin in München von 1.093 Euro hat deshalb – im Verhältnis zu den durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in Deutschland – nur eine Kaufkraft von 838 Euro. In Tirschenreuth in der Oberpfalz hingegen hat eine Verkäuferin mit ei-er Rente von 1.165 Euro eine Kaufkraft von 1.313 Euro. „

 

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