Rationelle Arztpraxis und DKV

Öktotropholgen bekommen jetzt Ihre private Krankenversicherung über die DKV günstiger

Die Rationelle Arztpraxis e.V. hat die Satzung im Punkt Mitgliedschaft auf die Berufsgruppe der Ökotrophologen ausgedehnt. Damit können jetzt auch Ökotrophologen die Vorteile des Gruppenversicherungsvertrages mit der DKV nutzen. Den Ökotrophologen stehen alle Krankenversicherungstarife der DKV (Deutsche Krankenversicherung) offen. Dazu gehören ambulante und stationäre Zusatzversicherungen, Krankentagegeld, Krankenhaustagegeld und die private Krankenversicherung. Auch die Familienangehörigen können die günstigen Beiträge nutzen.

Welche Vorteile haben Ökotropholgen?

• bis zu 12 % Beitragsersparnis

• sofortiger Versicherungsschutz ab dem nächsten Monat

• keine Wartezeiten

die weiteren Vorteile finden Sie hier:

Aktuell umfasst die Liste der versicherbaren Berufe mit der rationellen Arztpraxis die Angehörigen folgender Gesundheits- und Heilberufe:

– Beschäftigungs- und Arbeitstherapeut/in

– Ergotherapeut/in

– Familientherapeut/in

– Hebammen / Entbindungspfleger

– Heilpraktiker/in

– Krankengymnast/in

– Logopäde / Logopädin

– Masseur/in, Masseur/in und medizinische/r Bademeister/in

– Ökotrophologe / Ökotrophologin

– Orthoptist/in

– Physiotherapeut/in

– Podologe / Podologin / med. Fußpfleger/in

– (nicht ärztliche/r) Psychologische/r Psychotherapeut/in

– Psychologen

– Sozialtherapeut/in

– Sporttherapeut/in

– Sprachheilpädagoge / -pädagogin

– Sprachtherapeut/in

Berufsunfähigkeit: Deutsche wiegen sich in falscher Sicherheit

Die Erwerbsminderungsrente wird einer aktuellen Forsa-Umfrage von den befragten Bundesbürgern viel zu hoch geschätzt. Rund 1/3 der Befragten glaubt, 40% des letzten Bruttoeinkommens als Erwerbsminderungsrente zu bekommen. Erwerbsminderungsrente ist weit aus niedriger als geschätzt. Hingegen erhält, wer nach dem 01.01.1961  geboren ist und noch weniger als drei Stunden arbeiten kann eine Erwerbsminderungsrente von gerade mal 29 Prozent des letzten Bruttogehalts. Geht man von einem durchschnittlichen Bruttogehalt eines Angestellten von rund 3100 € im Monat aus, sind das etwa 900 €. Hier die tatsächlichen Erwerbsminderungsrenten: Ein Großteil der  Bezieher erhält nur die halbe Erwerbsminderungsrente. Diese beträgt im Schnitt nur 20% des letzten Bruttogehaltes. Die gesetzlichen Leistungen gelten für alle, die nach dem 1.1.1961 geboren sind. Die Erwerbsminderungsrente  richtet sich nun danach, wie viele Stunden sie pro Tag trotz gesundheitlicher Einschränkung noch arbeiten können.

Hinzu kommt: Man kann ihnen jede denkbare Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt zuweisen, Status, Ausbildung oder subjektive Zumutbarkeit sind ohne Bedeutung. Bei der Erwerbsminderungsrente kann es eng werden: Sie sind Ingenieur? Autoschlosser? Krankenschwester? Dann hat die Regelung zur Erwerbsminderung im Ernstfall Spannendes mit ihnen vor: Wenn ihre "verbliebene Restarbeitsfähigkeit" noch dazu reicht, als Pförtner, Regalauffüller  in einem Supermarkt  oder als Telefonistin zu arbeiten, müssen sie diese Tätigkeit annehmen – denn sie bekommen keine gesetzliche Rente. Berufsanfänger haben die ersten 5 Jahre kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente: Nur private Absicherung durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann sie über diese Existenznot schützen. Das gilt insbesondere für Berufsanfänger, die noch keine fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben und damit die Wartezeit für eine Wertminderungsrente in der Regel nicht erfüllen. Dies könnte Sie noch interessieren: Unterschied Krankengeld und Berufsunfähigkeit Kein Krankengeld bei wahrscheinlicher Berufsunfähigkeit

Krankentagegeld – Die Gefahren der ordentlichen Kündigung.

In den Musterbedingungen (MBKT) für das Krankentagegeld ist in § 14 vom ordentlichen Kündigungsrecht des Versicherers versteckt: § 14 MBKT:

"Der Versicherer kann das Versicherungsverhältnis zum Ende eines der ersten drei Versicherungsjahre  mit  einer Frist von drei Monaten kündigen, sofern kein gesetzlicher Beitragszuschuss des Arbeitgebers besteht."

 

Fazit: Der Versicherer kann innerhalb der ersten 3 Jahre ohne Angabe von Gründen kündigen. Wann wird der Versicherer das Krankentagegeld kündigen? Hauptsächlich nach der Abwicklung von Schadenfällen, also nach einer längeren Krankheit. Wenn abzusehen ist das es in Zukunft noch mit längeren Arbeitsunfähigkeiten zu rechen ist. Dies ist zum Beispiel bei einem unverschuldeten Unfall möglich, der noch mehrere Krankenhausaufenhalte nach sich zieht. Ein Beispiel: Sie sind bereits 24 Monate bei einer Gesellschaft mit dem Krankentagegeld versichert und erkranken. Diese Erkrankung zieht sich über 9 Wochen hin.  Sie bekommen wie vereinbart 9 Wochen lang Ihr Krankentagegeld. Leider lässt Ihre Diagnose vermuten, diese diese Erkrankung wahrscheinlich wieder auftritt. Die Gesellschaft kann jetzt den Vertrag ohne Angabe von Gründen kündigen. Gegenüber jeder anderen Gesellschaft, bei dem sie das Krankentagegeld neu absichern wollen, müssen Sie Ihre Erkrankung und die Tatsache, dass Ihr alter Vertrag vom Versicherer gekündigt wurde, angeben. Nach der Kündigung bekommen Sie kein neues Krankentagegeld! Danach kann es sehr schwierig werden, einen anderen Privaten Krankenversicherer zu finden, der ein Krankentagegeld versichert. Denn denen müssen Sie Ihre Krankheitsgeschichte offenlegen und häufig müssen Sie sich auch die Frage gefallen lassen, ob ein anderer Versicherer bereits ein Krankentagegeld gekündigt hat. Deshalb: Achten Sie auf den Verzicht des Versicherers auf das ordentliche Kündigungsrecht. Dies ist in der Regel im  § 14 der MBKT (Musterbedingungen Krankentagegeld), oder in den Tarifbedingungen geregelt.  Es gibt einige wenige Gesellschaften die auf dieses Kündigungsrecht verzichten. (Hinweis: In §14 der MBKT (Musterbedingungen für das Krankentagegeld) können Sie nachlesen, ob Ihr Versicherer auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichtet oder nicht) Wer auf dieses ordentliche Kündigungsrecht verzichtet können Sie hier nachlesen. Beiträge, die Sie vielleicht ebenfalls interessieren: