Geschäftsführervertrag und Lohnfortzahlung

Im Geschäftsführervertrag sollte die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall geregelt sein. In der Regel vereinbart der Gesellschafter-Geschäftsführer mit seiner GmbH eine Lohnfortzahlung von sechs Wochen, drei Monaten oder sechs Monaten. Was passiert mit dem Krankengeld oder Krankentagegeld? Häufig wird dabei aber vergessen die Lohnfortzahlung des Geschäftsführers mit dem Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse oder dem Krankentagegeld der privaten Krankenversicherung abzustimmen. So wird er unter Umständen mit der GmbH eine sechsmonatige Lohnfortzahlung vereinbart und gleichzeitig besteht bei der gesetzlichen Krankenkasse ein gesetzliches Krankengeld ab der sechsten Woche. Oder es wurde mit der privaten Krankenversicherung ein Krankentagegeld ab dem 15. oder 22. Tag vereinbart. Was passiert dann im Krankheitsfall? Im Krankheitsfalle läge eine Doppelversicherung vor. Dies bedeutet, dass der Geschäftsführer bei einer sechsmonatigen Lohnfortzahlung von der gesetzlichen Krankenkasse oder der privaten Krankenversicherung kein Krankengeld erhält. Er hätte somit doppelte Beiträge gezahlt für eine Leistung, die ihm im Krankheitsfalle gar nicht zusteht. Er würde dann von der Krankenkasse oder der privaten Krankenversicherung erst nach sechs Monaten Geld bekommen, obwohl er jahrelang unter Umständen die Beiträge für ein früheres Krankengeld oder Krankentagegeld gezahlt hat. Wie kann der Geschäftsführer seine Lohnfortzahlung "sauber" regeln?

  1. der Geschäftsführer sollte zunächst überprüfen wie lange er im Krankheitsfall Lohnfortzahlung von seiner GmbH erhält
  2. der Geschäftsführer sollte dann den Leistungsbeginn beim Krankengeld bei der gesetzlichen Krankenkasse oder bei der privaten Krankenversicherung überprüfen
  3. der Geschäftsführer sollte dann entweder sein Dienstvertrag an den Beginn des Krankengeldes anpassen oder den Beginn des Krankengeldes oder Krankentagegeldes verändern.

Eins ist allerdings wichtig: Je länger der GmbH Geschäftsführer Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommt, desto niedriger ist der Beitrag für das Krankengeld der gesetzlichen Krankenkassen oder für das kann Krankentagegeld der privaten Krankenversicherung. Längere Lohnfortzahlung – gleich größere Belastung für die GmbH Das Lohnfortzahlungsrisiko für die Firma wird immer größer. Denn bei sechs Wochen Lohnfortzahlung und 5.000 €  Gehalt muss die Firma nur 7.500 € aufwenden, bei sechs Monaten Lohnfortzahlung würde die GmbH 30.000 € aufwenden. Dieses Problem kann er allerdings durch ein spezielles Krankentagegeld über die GmbH lösen

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Ja, denn Sie haben die Möglichkeit, mit Ihrer Krankenkasse „Kostenerstattung“ zu vereinbaren.

Was ändert sich für Sie bei der Kostenerstattung?

Eine ganze Menge – denn das Prinzip „Kostenerstattung“ macht Sie beim Arzt bzw. Zahnarzt zum Privatpatienten. Damit stehen Ihnen wichtige Vorteile offen, wie:

• schnelle Terminvergabe,viele Ärzte haben besondere Sprechzeiten für Privatpatienten

• bevorzugte Behandlung,

• ergänzenden Behandlungen, die von der der Krankenkasse  nicht übernommen werden.

• ausführlichere Beratung

• Budgetbeschränkung der Ärzte entfallen, z. B. für Massagen

Wie erfolgt die Abrechnung bei der Kostenerstattung?

Sie erhalten nach der Behandlung vom Arzt bzw. Zahnarzt eine individuelle Rechnung. Da die Behandlung wesentlich ausführlicher und zeitintensiver ist, fällt das Arzthonorar entsprechend aus. Ihre Krankenkasse zahlt aber weiterhin nur den gesetzlich vorgesehenen Anteil.

Was ist mit der Differenz bei der Kostenerstattung?

Diese sollten Sie bei der Kostenerstattung auf jeden Fall durch eine private ambulante Zusatzversicherung abdecken. Die meisten kennen dieses Prinzip schon von der stationären Zusatzversicherung fürs Krankenhaus. Hier werden die Mehrkosten für das ein oder Zweibettzimmer und der Chefarzt, nach Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung zu 100% erstattet. Diese Möglichkeit gibt es jetzt auch  zum Beispiel für den Hausarzt, Facharzt oder Krankengymnasten.

Die DKV bietet hier einen hervorragenden Kostenerstattungs-Tarif an.

Mit den Tarifen AM9 und AMX der DKV sichern Sie die Mehrkosten, die über den Erstattungssatz der Krankenkasse hinausgehen, ganz einfach ab.

Die  zusätzlichen Leistungen des DKV Tarif AM9:

Sehhilfen (Brillen) werden bis zu 70 Prozent Prozent des Rechnungsbetrages erstattet, ein  Beispiel bei 500 € kosten für die Gläser erhalten Sie 350 € Zuschuss +51,1 drei Euro für die Brillenfassung

•  Heilpraktiker werden bis zu 50% bezahlt

•  Zahnersatz wird zu 100% bis maximal 50% des Rechnungsbetrages übernommen

Gerade beim Zahnersatz kann es dazukommen, dass ein AM9-Versicherte mehr Leistungen als ein privat Versicherter erhält.

Fazit: Der ambulante Tarif AM9 der DKV bietet nun den Pflichtversicherten der gesetzlichen Krankenkassen dieselben Leistungen wie ein privat Versicherter. Deshalb ist dieser Tarif besonders interessant für Ehepartner von Privatversicherten, damit diese endlich dieselben Leistungen erhalten können wie Ihr privat versicherter Partner.


Kundenfreundliche Leistungsregulierung im Falle der Berufsunfähigkeit.

Hier spielt die Prozessquote bei Berufsunfähigkeit die wichtigste Rolle. Diese wird Jahr für Jahr von von dem unabhängigen Informationsdienst “map-report“ ermittelt.

Was bedeutet die Prozessquote bei Berufsunfähigkeit?

Prozessquoten bei Berufsunfähigkeits-Versicherungen sagen aus, in welchem Verhältnis die durchschnittliche Anzahl von Leistungsprozessen zu den regulierten Berufsunfähigkeitschäden steht. Aus der Berufsunfähigkeitsprozessquote kann abgelesen werden, inwieweit ein Versicherer im Leistungsfall eine wirklich faire unkorrekte Leistungsregulierung durchführt.

Wie oft kommt es im bei Berufsunfähigkeit zu gerichtlichen Streitigkeiten? Wie oft muss der Versicherte seine Berufsunfähigkeits-Rente über einen langwierigen Prozess vor Gericht einklagen.

Die Hamburg-Mannheimer fällt hier besonders positiv auf. Sie hat mit weitem Abstand die niedrigster Prozessquote. Darüber hinaus fallen besonders eine Vielzahl von Gesellschaften auf, die ihre Zahlen nicht offen legen. Da fragt man sich was haben diese zu verbergen?

Eine Berufsunfähigkeits-Versicherung kann nur dann besonders gut sein, wenn sie bereit ist, wie versprochen Leistung auch zu erbringen. Die Prozessquote sollte eine der wichtigsten Kriterien für die Beurteilung und Wahl einer Berufsunfähigkeitsversicherung sein.

Was bringt auf den ersten Blick günstiger Preis, wenn im Falle Berufsunfähigkeit nicht geleistet wird.

In diesem Fall ist die billigste Berufsunfähigkeits-Versicherung wirklich die billigste. Fast könnte einen die Vermutung beschleichen, dass solche billigen Gesellschaften von vornherein den fehlenden Leistungswillen in ihre Prämien einberechnen. Kaum jemand könnte sich im Falle der Berufsunfähigkeit leisten, ein Versicherungskonzern zu verklagen.

Fazit: Zu einer hervorragend Berufsunfähigkeits-Versicherung gehört neben sehr guten Bedingungen auch eine überdurchschnittliche niedrige Prozessquote. Gesellschaften die unter dem Branchendurchschnitt liegen sind nicht zu empfehlen.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet!